Der Arbeits- und Gesundheitsschutztag 2026 in der Lichtenburg Nals bot einen umfassenden Blick auf die Auswirkungen des Klimawandels auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie auf moderne Ansätze der betrieblichen Gesundheitsförderung. Fachvorträge zeigten klar, wie stark extreme Hitze, UV‑Belastung oder schlechte Innenraumbedingungen die Gesundheit beeinflussen und warum Unternehmen ihre Gefährdungsbeurteilungen dringend an die neuen klimatischen Realitäten anpassen müssen.
Mit praxisnahen Beispielen aus Bauphysik, Arbeitsschutz und mikroklimatischer Analyse erhielten die Teilnehmenden konkrete Hinweise, wie Arbeitsplätze klimafit gestaltet werden können – von Lüftung und Temperaturmanagement über CO₂‑Belastung bis hin zu Licht- und Akustikfaktoren. Dabei wurde deutlich: Gute Arbeitsbedingungen sind eine zentrale Voraussetzung für Sicherheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Am Nachmittag rückte die Gesundheitsförderung in den Fokus. Die Teilnehmenden konnten innovative Entspannungstechnologien wie die brainLight‑Energietankstelle selbst erleben und erfuhren, wie kurze Regenerationsphasen im Arbeitsalltag Stress reduzieren und Fehlzeiten senken können. Der Tag endete mit einem offenen Austausch – und der klaren Erkenntnis, dass nachhaltiger Arbeitsschutz nur gelingt, wenn Betriebe Klimaanpassung und Gesundheitsförderung als strategische Zukunftsthemen begreifen.
